Schädlingsbekämpfung bei Fruchtfliegen | schnell, kompetent und nachhaltig


Probleme mit Fruchtfliegen?
Gerne biete ich meine Dienstleistung und meine langjährige Erfahrung im Bereich der Schädlingsbekämpfung an. Nehmen Sie noch heute unverbindlich mit mir Kontakt auf. Ich freue mich auf Ihre Anfrage.

mit freundlichen Grüßen
Olaf  Sieberns

 

 

Lexikon: Fruchtfliege


Aussehen:
Bild einer Fruchtfliege Die Fruchtfliege, Drosophila melanogaster, wurde erstmals vom Wissenschaftler Johann Wilhelm Meigen im Jahr 1830 dargestellt. Ursprünglich ist die Fruchtfliege in den Tropen und Subtropen heimisch. Sie hat sich aber im Laufe der Zeit mit dem Menschen über die gesamte Welt verbreitet. Die Fruchtfliege überwintert daher auch in kälteren Regionen bevorzugt in warmen und feuchten Wohnungen der Menschen.

Fortpflanzung:
Das Weibchen der Fruchtfliege hat eine Größe von ca. 2,5 bis 4 Millimeter. Die Männchen sind in der Regel etwas kleiner. Die männliche Fruchtfliege ist an dem stärker abgerundeten und durch Melanine dunkel eingefärbten Hinterteil vom weiblichen Tier zu unterscheiden. Die Fruchtfliegen Weibchen legen nach der Befruchtung durch das Männchen ca. 400 weiß-gelbliche Eier. Die Eier haben nur eine Größe von einem halben Millimeter.

Bevorzugt werden die Eier auf Obst oder organischen Stoffen abgelegt, die sich bereits im faulenden und gärenden Zustand befinden. Nach ungefähr 22 Stunden und bei einer optimalen Temperatur von 25 Grad Celsius schlüpft aus den Eiern eine Larve. Die Larven ernähren sich von Mikroorganismen, die das befallene Obst oder die organische Substanz zersetzen.

Bei optimalen Rahmenbedingungen wie Temperatur und Nahrung häutet sich die Made zweimal, bis nach dem dritten Larvenstadium aus der Puppe nach 9 Tagen die Fruchtfliege schlüpft.

Lebensweise:
Fruchtfliegen werden auch als Essig- oder Gärfliegen betitelt. Das liegt daran, dass sich die Drosophila melanogaster gärende Substanzen oder Flüssigkeiten als Nahrungsquelle und zur Eiablage sucht. Die Generationsdauer der Fruchtfliege liegt unter optimalen Bedingungen bei 10 Tagen.

Befall:
Bevorzugt findet man die Fliegen auf Früchten, in Fruchtsäften, Wein, Essig, Bier und organischen Abfällen wie Kompost, faulendes Obst und anderen Küchenabfällen.

Schadwirkung:
Die Drosophila melanogaster kann Bakterien und Krankheitserreger übertragen. Das liegt darin begründet, dass die Fruchtfliege abwechselnd von der Nahrungsquelle auf die Brutstätte hin- und herfliegt. Da es sich bei der Nahrungsquelle überwiegend um verdorbene Substanzen handelt, ist die Übertragung von Erregern begünstigt. Deshalb sollte ein Massenbefall der Fruchtfliege schnellstmöglich bekämpft und ein Neubefall durch Hygienemaßnahmen verhindert werden.

Um einen Befall der Fruchtfliege zu verhindern, sollten Nahrungsmittel in Behältern aufbewahrt werden, die sich gut verschließen lassen. Die Mülltonnen sollten ebenfalls mit einem Deckel geschlossen sein und wenn möglich regelmäßig gereinigt werden. Oftmals hilft auch ein Fliegengitter an den Fenstern, um ein Eindringen der Drosophila melanogaster in den Wohnbereich zu verhindern.

© Alternative Schädlingsbekämpfung Olaf Sieberns · Königsberger Straße 21 · 23714 Bad Malente (Schleswig Holstein)
Sie sind hier: Startseite » Schädlingsbekämpfung bei Fruchtfliegen | schnell, kompetent und nachhaltig bekämpfen
Schaedlingsbekämpfung Sieberns